Gravelbikes: Definition, Eigenschaften und warum jeder damit fahren möchte

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Der passionierte Rennradfahrer lässt sich dank des Gravelbikes nicht mehr auf die Straßen verbannen, der Cross-Biker hingegen nutzt diese mit dem Gravelbike genauso wie den Feldweg. Das Bike vereint das Beste aus allen Radwelten.

Gravelbike: Definition des Allrounders

Gravelbikes liegen im Trend und finden immer mehr Fans. Sie sind agil und verfügen über eine gute Fahrdynamik. Diese verdanken sie den dicken Reifen in Kombination mit einem kurzen Oberrohr. Gravelbikes sind sowohl für Feldwege als auch für Trails geeignet. Die Leichtigkeit eines Rennrads wird hier mit der Stabilität eines Cyclocross-Bikes kombiniert, sodass schnelle Touren genauso möglich sind wie Geländestrecken. Radfahrer schätzen vor allem die Zuverlässigkeit des Fahrrads.


Diese Eigenschaften hat das Gravelbike

Das Gravelbike nimmt weder Teerstraßen noch Feld- und Waldwege krumm, generell fühlt es sich aber abseits der Straßen am wohlsten.

Die folgenden Eigenschaften kennzeichnen dieses Fahrrad:

  • Breiter Lenker, bei dem die Lenkerenden nach außen stehen. Die Radkontrolle ist damit sehr gut.
  • Bequemer Sattel, der eine schlanke Bauform aufweist und durch eine gute Polsterung gekennzeichnet ist.
  • Leichter Rahmen, der ein geringes Gewicht bei gleichzeitig guter Steifigkeit aufweist. Meist ist er aus Aluminium gefertigt, Modelle aus Stahl haben einen besonderes guten Fahrkomfort zu bieten. Topmodelle warten mit einem Carbonrahmen auf.
  • Alu- oder Carbongabel, die den rauen Untergrund im Wald oder auf holperigen Wegen dämpft.
  • Zuverlässige Bremsen: Die Bremsleistung ist bei Mittelklassemodellen und Bikes der gehobenen Klasse sehr gut, damit wird die Sicherheit deutlich erhöht.
  • Guter Antrieb durch Schaltungen mit 22 oder 24 Gängen. Geboten werden zudem eine große Übersetzungsbandbreite und eine feine Abstufung der Gänge. Einmalschaltungen liefern zwar weniger Gänge, sind dafür aber wartungsärmer.
  • Leichte und stabile Laufräder, die für gute Beschleunigung auf der Straße und Widerstandsfähigkeit abseits der Teerstraßen sorgen. Breite Felgen bieten eine gute Traktion der breiten Reifen.
  • Breite Reifen, die meist zwischen 37 und 47 mm aufweisen und ein gutes Luftvolumen bieten. Fahrbahnstöße werden sehr gut absorbiert, das Fahren ist somit bequem und das Rad lässt sich gut kontrollieren.

Darum wollen alle ein Gravelbike fahren

Sicherlich stimmt es nicht, dass wirklich jeder ein Gravelbike fahren möchte. Doch Fakt ist, dass die Anzahl der Fahrradfreunde mit einem solchen Bike zunimmt und dass vor allem diejenigen, die einmal auf einem Gravelbike gesessen haben, diese weiterhin fahren möchten.

Der Allrounder eignet sich für Fahrten durchs Gelände ebenso wie für die Straße und ist damit der ideale Sportpartner für alle Freizeitradfahrer, die verschiedene Geländestrecken erproben wollen. In den USA und in Großbritannien wird das Gravelbike sogar als „Adventure Bike“ beworben, weil es fast alle Freiheiten lässt.

Der Allrounder eignet sich für Fahrten durchs Gelände ebenso wie für die Straße und ist damit der ideale Sportpartner für alle Freizeitradfahrer, die verschiedene Geländestrecken erproben wollen. (Foto:  AdobeStock - 652886088 Jasper W)

Der Allrounder eignet sich für Fahrten durchs Gelände ebenso wie für die Straße und ist damit der ideale Sportpartner für alle Freizeitradfahrer, die verschiedene Geländestrecken erproben wollen. (Foto: AdobeStock – 652886088 Jasper W)

Wer also nicht nur im Gelände oder einzig auf der Straße unterwegs sein möchte, wird mit dem Gravelbike glücklich werden. Es bietet ein sicheres Fahrgefühl und lässt dank der Multi-Terrain-Nutzung alle sportlichen Freiheiten.

Gleichzeitig sind bereits Mittelklasse-Modelle sehr gut ausgestattet, sodass sich ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis ergibt.


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